Burton European Open, Burton open - erklärt im PalmerProject-Ski- und Snowboard-Lexikon

Burton Snowboards ist ein US-amerikanischer Snowboardhersteller, der neben Snowboards und Bindungen auch Kleider, zusätzliches Equipment und Protektoren fertigt.Die Firma wurde 1977 von Jake Burton Carpenter gegründet. Waren Snowboards zunächst noch aus Holz und ohne Kanten, perfektionierte die Firma diese im Laufe der Jahre. Zuerst wurden verstellbare Gummiriemen als Fußschlaufen und Antirutschflächen am Board befestigt, um so die Standsicherheit zu erhöhen. Die erste kleine Serie der Boards wurden für 88$/Stück verkauft, wenn auch noch in eher kleinerem Rahmen. Der Erfolg blieb vorerst aus, das Unternehmen machte anfangs hohe Verluste. Dennoch wurde die Produktion aufrecht erhalten und 1980 wurde erstmals Skitechnologie in die Produktion integriert. P-Tex-Beläge garantierten bessere Gleiteigenschaften und Stahlkanten verbesserten den Halt und Kontrolle auf Schnee. Jene Technologien wurden stetig weiterentwickelt. Heute werden High-Tech-Materialien wie Carbon oder Polycarbonat serienmäßig in die Produkte verbaut. Das Unternehmen ist ebenso für ständige Logo-Redesigns bekannt, welche es leicht machen, Boards oder Kollektionen zeitlich einzuordnen. Besonders umstritten ist dabei das 13-Logo, welches ein B darstellen soll, jedoch in bestimmten Kreisen als 13. Buchstabe im Alphabet als Initial für Marihuana interpretiert wird. In der Zwischenzeit wuchs Burton zu einem der größten Snowboardhersteller der Welt. Seit 1995 stellt Burton mehrheitlich Freestyle-Boards her, welche sich seit dieser Zeit wachsender Beliebtheit erfreuen. Trotz eines harten Konkurrenzkampfes konnte sich Burton Snowboards Mitte der 90er durchsetzen, die Produkte verkauften sich gut und innovative Produktgestaltung ließ das Unternehmen an die Spitze des Marktes wachsen. Heute veranstaltet die Firma viele Wettbewerbe, welche offizielle Gültigkeit bei den Verbänden haben. Burton-Snowboards werden hauptsächlich in Burlington, Vermont hergestellt, ebenso aber auch in Österreich (in Uttendorf, Salzburg), China und Polen. Zu Burton gehört auch der Snowboardhersteller Forum Snowboards, die Protektorenreihe R.E.D., die Snowboardbekleidungsmarke Analog,die Streetware und Snowboardbekleidungsmarke Ronin, die Skate-Accessoir Marke Gravis und die Schneebrillenmarke Anon. Die Firma hat heute sechs Hauptniederlassungen in Burlington (Vermont, USA), Innsbruck (Tirol, Österreich), Wrentham (Massachusetts, USA), Irvine (Kalifornien, USA), New York (USA) und Tokio (Japan). 2005 verkauft Four Star Distribution vier ihrer Snowboardmarken an Burton, inklusive Forum Snowboarding, Jeenyus Snowboards, Foursquare Outerwear, und Special Blend (SB) Outerwear. Burton besitzt auch Channel Island Surf Co. Burton sponserte einige Snowboardprofis wie Terje Håkonsen, Martin Freinademetz, Jim Rippey, Tadashi Fuse, Nicolas Müller, Frederik Kalbermatten, Olympiasieger Shaun White, Victoria Jealouse, Jeremy Jones, Kelly Clark, Anne Molin-Konsgaard, Romain De Marchi, Gigi Rüf, David Carrier-Porcheron, JP Solberg, Jussi Oksanen, Keir Dillon, Trevor Andrew, Ross Powers, Hannah Teter, Natasha Zurek etc. Quelle: Wikipedia.